© DR. MANJA SCHREINER

Pankow als Bezirk der Familien

„Familien sind das Fundament der Gesellschaft, sie sind Herzstück christlich-demokratischer Politik.“
 
Familienpolitik ist Querschnittsaufgabe. Politik muss die rechtlichen und  infrastrukturellen Rahmenbedingungen schaffen, die Eltern ermutigen, sich für Kinder zu entscheiden. Berlin braucht Kinder – Pankow geht mit leuchtendem Beispiel voran. In Pankow leben berlinweit die meisten Kinder unter 6 Jahren. Für sie müssen wir weiterhin gute Familienpolitik gestalten. 
 
Gerade bei den konkreten familienbezogenen Angeboten vor Ort kann Kommunalpolitik viel bewegen, z.B. beim Ausbau der Kinderbetreuung. Dabei kommt es mir nicht auf eine finanzielle Entlastung aller an, sondern auf eine einkommensabhängige Beteiligung an den Kosten von Kindergarten und Hort. Statt der Kostenbefreiung aller, müssen vorhandene Mittel vor allem in Qualität investiert werden: für bauliche Maßnahmen, für eine gute Ausstattung der Räume, für hochwertiges Essen und vielfältige Angebote bis hin zu einer leistungsgerechten Bezahlung der Erzieher. 
 
Zudem müssen wir endlich die Bedarfe der Eltern berücksichtigen, die Arbeitszeiten abseits der Norm haben: Für diejenigen, die in Schichten, am Wochenende und nachts arbeiten, aber auch für Alleinerziehende, die ihren Alltag ohne Unterstützung bewältigen müssen. Sie brauchen verlängerte Öffnungszeiten der regulären Kindergärten, weniger Ferienschließzeiten und ergänzende Angebote durch 24-Stunden-Kitas. Es geht dabei nicht darum, Kinder 24 Stunden betreuen zu lassen - die Betreuung muss aber flexibler verfügbar sein.
 
Gerade für Selbstständige, die kein Elternjahr aussetzen können, ist eine passgenaue Unterstützung nötig. Neben den regulären Kinderkrippen gilt es, innovative Betreuungskonzepte zu fördern, bei denen Freiberufler am Schreibtisch arbeiten, während ihr Kind direkt nebenan betreut wird. Auch dafür gibt es schon tolle Projekte in unserem Bezirk, die Förderung verdienen. 
 
Es ist wichtig, Kinder und Jugendliche auch in der Freizeit gut aufgehoben zu wissen. Dazu gehören ausreichende Spiel- und Grünflächen. Gleichzeitig setze ich mich insbesondere für Freizeiteinrichtungen ein, die die breite Masse der Jugendlichen ansprechen und in denen pädagogische Betreuung einen hohen Stellenwert hat, z.B. um extremistischen Tendenzen frühzeitig zu begegnen. Und warum sollten dafür nicht auch Schulgebäude in den unterrichtsfreien Zeiten genutzt werden können?
 
Bei allem gehört das Kindeswohl in den Mittelpunkt. Wir dürfen kein Kind an die Perspektivlosigkeit verlieren. Bestehende Hilfsangebote des Bezirks müssen besser koordiniert werden. Eine intensivere und konsequente Zusammenarbeit aller Beteiligten wie Gesundheits- und Jugendamt, Kinderärzte, Kitas, Schulen und Polizei ist auch notwendig, damit wir zukünftig nicht immer wieder mit traurigen Fällen von Kindesmisshandlung konfrontiert sind. 
 
Welche Maßnahmen die CDU Pankow konkret vorschlägt, finden Sie hier.
Das komplette "Programm für Pankow" finden Sie hier.
 

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